Montag, 12. Mai 2008

American Football in Deutschland

Schon seit Jahren sprechen American Football Fans davon, dass in Deutschland endlich der Durchbruch da ist. Dass die GFL endlich den Sprung schafft und American Football von der Randsportart zu einer der beliebteren Sportarten in Deutschland wird. Aber wird der American Football das wirklich irgendwann schaffen?

So richtig überzeugt bin ich davon nicht, auch wenn es viele Anzeichen davon gibt. Aber eine Sache macht mich immer noch sehr traurig, wenn ich mir die Vereine anschaue. In dem meisten Vereinen gibt es kaum Leute im Vorstand, die Ahnung haben, wie ein Verein nach betriebswirtschaftlichen Aspekten geführt wird. Zum Glück hat sich das in der GFL geändert, wenigstens ein bisschen. Immer mehr arbeiten die Vereine zusammen, um den Sport nach vorne zu bringen. allerdings findet man das in den unteren Ligen leider nicht. in den unteren Vereinen geht es in den meisten Fällen nur darum, dass die Vorstände sich selbst präsentieren und verwirklichen wollen. An sich wäre das ja nicht so tragisch. Aber leider sind die persönlichen Ziele in den meisten Fällen nicht mit denen des Vereins zu vereinbaren. Es geht um Machtspielchen und darum, wer denn tatsächlich das sagen hat.

Solange sich dies in den unteren Ligen nicht verbessern wird, wird die Arbeit auch für die GFL immer schwer bleiben.

1 Kommentar:

robert hat gesagt…

Das ist ja auch eine Sportart, die einfach den amerikanischen Spirit braucht, um Spaß beim Zuschauen zu machen. Manche Dinge gehören einfach kulturell in eine andere Ecke und sollten dort auch bleiben. Meine Bekannten haben letztes Jahr geheiratet im amerikanischen Country Stil, die Einladungskarten zur Hochzeit waren schon sehr auffällig. Und die Hochzeit hatte in Deutschland einfach nicht den Flair, sondern wirkte aufgesetzt. https://ja-hochzeitsshop.de/hochzeitskarten/einladungskarten-zur-hochzeit.html